Politische Ziele

Seit über 40 Jahren ist bekannt, welche Probleme durch das Verbrennen von Öl, Gas und Kohle entstehen. Wir sind dabei, durch die Nutzung dieser Rohstoffe und durch unsere Lebensweise die Bewohnbarkeit der Erde dauerhaft zu zerstören.
Mich macht das immer wieder fassungslos. Denn inzwischen gibt es Lösungen, die sofort umgesetzt werden können. Baden-Württemberg hat eine besondere Verantwortung, da es als wohlhabendes Bundesland Vorbildfunktion hat. Als Region des Globalen Nordens wird Baden-Württemberg zeigen, dass die notwendigen Klimaschutzmaßnahmen möglich und politisch umsetzbar sind.

Klimagerechtigkeit und soziale Gerechtigkeit gehen Hand in Hand

Die besondere Ungerechtigkeit, dass Menschen im globalen Süden schon jetzt ihre Lebensgrundlage durch den Klimawandel zerstört sehen, obwohl sie gar nicht dazu beigetragen haben, ist eine meiner Triebfedern für mein Engagement.

Gleichzeitig ist mir wichtig, dass auch hier in Baden-Württemberg die Kosten für den notwendigen Umbau auf viele starke Schultern verteilt werden – und die Menschen mit den geringsten Einkommen keine zusätzlichen Kosten zu befürchten haben.

Wofür setze ich mich ein?

Ich setze mich dafür ein, dass wir bis 2025 zu 100 Prozent erneuerbare Energien nutzen, das heißt auch alle Kohlekraftwerke abschalten. Dazu ist es u.a. notwendig, die Menge der Windkraftanlagen zu vervielfachen, Photovoltaik auf allen geeigneten Dächern zu installieren, Agrophotovoltaik zu fördern und Geothermie auszubauen.
Ich setze mich für einen ökologischen Umbau der Landwirtschaft ein.

Mein Herzensthema aber ist die Verkehrswende: Der Verkehr trägt aktuell mit 31% zu den Treibhausgasemissionen in Baden-Württemberg bei.
Ich setze mich dafür ein, dass die aktuelle finanzielle und räumliche Bevorzugung des Auto- und des LKW-Verkehrs beendet wird.
Stattdessen wird die Infrastruktur für den Rad- und Fußverkehr sowie der öffentliche Verkehr massiv ausgebaut, so dass auch ländliche Gebiete gut angeschlossen sind. Unsere Städte und Kommunen sollen wieder für Menschen da sein und nicht hauptsächlich für Autos.
Eine Verkehrswende, die Radfahren, Zufußgehen und den öffentlichen Verkehr bevorzugt, ist nicht nur möglich und kostengünstig, sondern erhöht auch die Lebensqualität in unseren Städten und Dörfern. Allein in Heidelberg werden jährlich 36 Millionen Euro Steuergelder in den Autoverkehr investiert und nur 900.000 Euro in den Radverkehr.

Die Programme der Klimaliste

Die KlimalisteBW stützt sich auf den Grundkonsens der Klimalisten und hat schon früh ein Grundsatzprogramm erarbeitet.

Unser Wahlprogramm für die baden-württembergische Landtagswahl am 14. März 2021 wurde in einem basisdemokratischen Verfahren von den Mitgliedern der KlimalisteBW abgestimmt, und wird voraussichtlich beim Parteitag der KlimalisteBW am 8. März 2021 offiziell beschlossen.